
Betriebliche Einkommenssicherung
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Betriebliche Einkommenssicherung in Kürze
Betriebliche Einkommenssicherung ist ein Einkommensschutz für Mitarbeitende, organisiert über das Unternehmen. Sie greift bei längerer Arbeitsunfähigkeit, bei dauerhafter Arbeitskraftminderung und im Todesfall zur Absicherung von Hinterbliebenen. Wichtig: Sie ergänzt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, die oft nur unter engen Voraussetzungen leistet und sich nicht am bisherigen Beruf orientiert. Die betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dagegen den eigenen Beruf ab und ist im Kollektiv häufig mit vereinfachter oder ohne Gesundheitsprüfung möglich. Für Unternehmen ist das ein klarer Benefit: planbar, verständlich und ein starkes Signal im Wettbewerb um gute Leute.
Ohne Einkommensschutz steigt Druck auf Betrieb und Team
Ohne betriebliche Einkommenssicherung entsteht nach der Lohnfortzahlung schnell eine Versorgungslücke. Krankengeld endet, bevor eine Berufsunfähigkeit anerkannt ist. Genau hier wird es für Betroffene existenziell und für das Unternehmen spürbar. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht in vielen Fällen nicht aus. Volle Leistung gibt es nur, wenn jemand weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann, unabhängig vom erlernten Beruf. Dazu kommen formale Hürden wie Pflichtbeiträge. Ergebnis: finanzielle Unsicherheit, längere Ausfälle, mehr Belastung im Team. Für Arbeitgeber steigen Fluktuation, Einarbeitungskosten und Unruhe. Gute Vorsorge verhindert nicht jede Krankheit, aber sie reduziert die Folgen.
Warum Einkommenssicherung im Betrieb sich auszahlt
Du schützt nicht nur Einkommen, du stabilisierst deinen Betrieb. Wer weiß, dass im Ernstfall die laufenden Kosten gedeckt sind, bleibt handlungsfähig. Das senkt Fehlzeiten-Folgekosten und unterstützt eine saubere Rückkehr ins Arbeitsleben statt eines harten Bruchs.
Betriebliche Einkommenssicherung macht dich als Arbeitgeber klarer und attraktiver. Sie stärkt Bindung, Motivation und Vertrauen, weil sie ein reales Risiko adressiert. Für Mitarbeitende geht es um den Lebensstandard: Miete, Kredite, Familie, laufende Verpflichtungen. Nach Wochen oder Monaten Krankheit reicht das gesetzliche Netz oft nicht. Eine betriebliche Lösung kann diese Lücke schließen, unabhängig von anderen Leistungen und ohne Anrechnung. Typische Bausteine sind eine Arbeitsunfähigkeitsrente bis zu 18 Monate nach Ende der Lohnfortzahlung, eine Absicherung bei Berufsunfähigkeit im eigenen Beruf sowie eine Leistung im Todesfall. Das Ganze lässt sich an Gehälter koppeln und wächst mit, solange das Arbeitsverhältnis besteht.

Das Risiko wird häufig unterschätzt: Rund 27 Prozent der 56- bis 60-Jährigen in Deutschland gelten als berufsunfähig. In jeder Belegschaft heißt das: Es ist keine Randerscheinung, sondern ein realistisches Szenario. Je größer das Team, desto sicherer wird es statistisch, dass Fälle auftreten. Eine betriebliche Einkommenssicherung macht dieses Risiko planbar, statt es einzelnen Mitarbeitenden und dem Unternehmen im Ernstfall zu überlassen.
In 4 Schritten zur Lösung, die zu deinem Unternehmen passt
1) Ausgangslage klären Wir schauen auf Gehaltsstruktur, Tätigkeiten, bestehende Benefits und typische Lücken nach Lohnfortzahlung und Krankengeld. Ziel ist eine Lösung, die verständlich bleibt und wirklich leistet. 2) Leistungsziel definieren Du legst fest, was abgesichert werden soll: Einkommensschutz bei Arbeitsunfähigkeit, Absicherung bei Berufsunfähigkeit, Hinterbliebenenschutz oder eine Kombination. Dazu kommen Höhe der Leistung und der gewünschte Startpunkt. 3) Umsetzung im Kollektiv Wir wählen einen passenden Gruppentarif und achten auf saubere Bedingungen, klare Definitionen und einfache Prozesse. Viele Modelle funktionieren mit vereinfachter oder ohne Gesundheitsprüfung. 4) Einführung und Betreuung Wir bereiten eine klare Mitarbeitenden-Kommunikation vor, beantworten Fragen und begleiten laufend. Bei Ein- und Austritten bleibt der Verwaltungsaufwand gering, weil die Struktur von Anfang an darauf ausgelegt ist.
Kosten und Finanzierung: Beiträge und Arbeitgeberanteile
Die Beiträge hängen vor allem von Leistungshöhe, Bausteinen und Kollektiv ab. Im Gruppentarif sind Konditionen oft günstiger als im Einzelvertrag, teils mit fester Prämie für die Belegschaft. Finanzieren lässt sich das über Arbeitgeberbeitrag, über Entgeltumwandlung oder als Mischmodell. Bei der Entgeltumwandlung werden steuerliche Freigrenzen genutzt, was die Netto-Belastung senken kann. Je nach Ausgestaltung übernimmt der Arbeitgeber Pauschalsteuer und Sozialbeiträge. Wichtig für die Praxis: Du steuerst die Eckdaten, etwa Leistungsbeginn und Umfang. Verträge sind häufig jährlich gestaltbar und lassen sich so an Wachstum, Gehaltsentwicklung oder neue Rollen anpassen. Personalwechsel erzeugt dabei keinen unnötigen Verwaltungsballast, wenn die Prozesse sauber aufgesetzt sind.
Profi-Tipp: Lege den Leistungsbeginn so fest, dass nach der Lohnfortzahlung keine Lücke entsteht. Nach sechs Wochen endet meist die Lohnfortzahlung, danach startet das Krankengeld. Dieses ist begrenzt und kann vor einer Anerkennung von Berufsunfähigkeit enden. Ein Baustein wie eine Arbeitsunfähigkeitsrente kann genau diese Phase abfedern und bis zu 18 Monate nach Ende der Lohnfortzahlung zahlen. So bleibt der Einkommensschutz durchgehend.
Einkommensschutz verbessern: Wann ein Wechsel für dein Unternehmen sinnvoll wird
Ein Wechsel oder eine Anpassung lohnt sich, wenn sich dein Unternehmen verändert oder der Vertrag nicht mehr zu eurer Realität passt. Typische Auslöser sind Wachstum, neue Berufsgruppen, deutliche Gehaltssteigerungen oder die Erkenntnis, dass der Leistungsbeginn falsch gesetzt ist. Auch wenn Mitarbeitende Fragen nicht beantworten können, ist das ein Warnsignal. Gute Lösungen sind leicht zu erklären. Beim Vergleich zählen nicht nur Beiträge. Entscheidend sind die Bedingungen: Was gilt als Berufsunfähigkeit, wie wird geprüft, welche Nachversicherungsmöglichkeiten gibt es, wie klar ist die Leistung bei längerer Arbeitsunfähigkeit, und wie reibungslos sind Eintritt und Austritt. Wir prüfen bestehende Policen auf solche Punkte und zeigen, ob Optimierung innerhalb des Vertrags reicht oder ein neuer Rahmen sinnvoller ist.
Wann ist Einkommenssicherung im Betrieb sinnvoll?
Anbieterwege: was sich wirklich unterscheidet
Direktversicherer Oft schlanke Online-Prozesse und klare Produktlinien. Gut, wenn Standard passt. Grenzen zeigen sich, wenn besondere Berufsgruppen, individuelle Leistungsstarts oder komplexere Kommunikation im Betrieb gefragt sind.
Bank oder Vertreter Häufig vertraute Ansprechpartner und schnelle Wege für Bestandskunden. Gleichzeitig ist die Auswahl meist auf ein Haus oder wenige Tarife begrenzt. Das kann passen, reduziert aber den Marktvergleich und damit die Chance auf bessere Bedingungen.
Unabhängiger Makler: Strauss Finance Wir vergleichen Lösungen am Markt und bauen die Struktur so, dass sie in deinem Unternehmen funktioniert: verständliche Leistungen, sauberer Leistungsbeginn, klare Prozesse bei Personalwechsel. Du bekommst eine Empfehlung, die begründet ist und im Alltag tragfähig bleibt.
Nächste Schritte: Prüfen Sie Ihre aktuelle Absicherung und definieren Sie, welche Einkommenslücke im Ernstfall geschlossen werden soll. Danach legen wir gemeinsam Leistungsbeginn, Bausteine und Leistungshöhe fest und holen passende Gruppentarife ein. Im Anschluss folgt die Einführung im Unternehmen mit klarer Kommunikation. Danach bleiben wir als Ansprechpartner für Anpassungen, Neueintritte und Fragen aus der Belegschaft. So wird Einkommensschutz zu einem ruhigen, verlässlichen Bestandteil Ihrer Benefits.
Leistungen
FAQ
Was bedeutet Einkommenssicherung für Unternehmer und Firmeninhaber?
Worin liegt der Unterschied zwischen Einkommensschutz und Betriebsausfall?
Für wen ist eine Inhaber-Ausfallversicherung sinnvoll?
Was ist eine Ausfallversicherung für Selbstständige und wie funktioniert sie?
Welche Kosten lassen sich mit Einkommensschutz realistisch abdecken?
Ab wann leistet eine Einkommensschutzversicherung?
Wie wird bei Firmenkunden das passende Leistungsniveau berechnet?
Was ist ein Einkommensschutzbrief?
Welche Nachweise braucht ein Betrieb im Leistungsfall bei einer Inhaber-Ausfallversicherung?
Deckt Einkommensschutz auch psychische Erkrankungen ab?
Wie passt Einkommensschutz zu Krankentagegeld oder BU?
Gilt eine Ausfallversicherung für Selbstständige auch bei Teil-Arbeitsfähigkeit?
Was ist bei GmbH-Geschäftsführern beim Einkommensschutz wichtig?
Welche Ausschlüsse sind bei Einkommensschutzversicherungen häufig?
Wie schnell lässt sich eine Inhaber-Ausfallversicherung im Betrieb umsetzen?
Wie wirkt sich ein längerer Inhaberausfall auf laufende Verträge und Verpflichtungen aus?
Ist Einkommensschutz auch für Betriebe mit mehreren Geschäftsführern relevant?
Wie wird die Tätigkeit im Antrag richtig beschrieben?
Welche Fehler machen Firmenkunden beim Einkommensschutz am häufigsten?
Was sollte ein Betrieb vor dem Abschluss einer Ausfallversicherung für Selbstständige vorbereiten?
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