
Einkommenssicherung
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Alle Leistungen im Überblick
Kernfakten im Überblick
Einkommenssicherung ist mehr als eine Police. Sie ist die Kombination aus Lohnfortzahlung, Krankengeld und privater Absicherung. Bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber im Krankheitsfall bis zu 6 Wochen weiter. Danach übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung Krankengeld, oft nur rund 70 Prozent vom Brutto und zeitlich begrenzt (maximal 72 Wochen). Wird aus Arbeitsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeit, reicht das selten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) leistet in der Regel, wenn du deinen aktuellen Beruf voraussichtlich mindestens 6 Monate nicht mehr ausüben kannst und zu mindestens 50 Prozent eingeschränkt bist. Eine Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn wichtige Fähigkeiten wie Gehen, Sehen oder Hören verloren gehen, unabhängig vom Beruf. Existenzschutz kann breiter greifen, je nach Konzept.


Was Einkommenssicherung für dein Einkommen bedeutet
Dein Einkommen ist mehr als Gehalt. Es finanziert Miete, Kredit, Familie, Vorsorge und Freiheit. Fällt es weg, entsteht zuerst eine zeitliche Lücke (Wer zahlt ab wann?), dann eine inhaltliche (Wie viel kommt wirklich an?) und oft eine mentale (Wie lange hält das durch?). Einkommensschutz ordnet genau diese drei Fragen. Kurzfristig geht es um Arbeitsunfähigkeit und die Zeit nach der Lohnfortzahlung. Mittelfristig um die Absicherung bei längeren Krankheitsverläufen, auch psychisch. Langfristig um Berufsunfähigkeit, Grundfähigkeitsverlust oder Erwerbsminderung. Das Ziel ist simpel: planbare Liquidität, damit Entscheidungen nicht aus Druck entstehen.
Warum Einkommenssicherung für deine Zukunft unverzichtbar ist
Ein Unfall ist sichtbar. Viele Ausfälle entstehen still, durch Krankheit oder Psyche. Wenn du Monate nicht arbeiten kannst, wird aus einem Gesundheitsproblem schnell ein Finanzproblem. Einkommenssicherung verhindert, dass du Rücklagen aufbrauchst, Vorsorge stoppst oder Verträge kündigst.
Für Selbstständige und Freiberufler ist das Risiko doppelt: Kein Arbeitgeber zahlt weiter, und laufende Kosten bleiben. Für körperliche Berufe zählt jede Grundfähigkeit, für Wissensberufe oft Konzentration und Belastbarkeit. Deshalb gibt es nicht die eine perfekte Verdienstausfallversicherung, sondern ein passendes System: BU, Krankentagegeld, Grundfähigkeitsversicherung, gegebenenfalls Unfallbausteine. Wichtig ist die richtige Rentenhöhe, ein sauberer Startpunkt der Leistung und klare Bedingungen. Gute Einkommensabsicherung fühlt sich nicht nach Verzicht an, sondern nach Ruhe, weil du weißt, welche Zahl im Ernstfall auf deinem Konto landet.
Jede vierte Arbeitnehmerin und jeder vierte Arbeitnehmer wird im Leben zumindest zeitweise berufsunfähig. Gleichzeitig endet die Lohnfortzahlung nach 6 Wochen. Danach folgt oft Krankengeld, meist deutlich niedriger als das bisherige Nettoeinkommen und zeitlich begrenzt. Wer dann keinen privaten Einkommensschutz hat, muss die Differenz aus Ersparnissen, Familie oder Verkauf von Vermögen tragen. Genau hier setzt eine saubere Einkommenssicherung an: Sie übersetzt Risiko in eine planbare monatliche Rente.
In 4 Schritten zur optimalen Einkommenssicherung
1) Ist-Situation klären: Angestellt oder selbstständig, Fixkosten, Rücklagen, laufende Verpflichtungen. Dazu: Was passiert nach der Lohnfortzahlung, wie hoch wäre Krankengeld, und wie lange reicht dein Puffer? 2) Risiko passend wählen: Für viele ist die BU der stärkste Baustein. Wenn BU nicht möglich oder zu teuer ist, kann eine Grundfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein. Für Selbstständige ist Krankentagegeld oft Pflicht, weil es die Einkommenslücke früh schließt. 3) Leistung sauber definieren: Höhe der monatlichen Rente, Beginn der Zahlung, Dynamik, Laufzeit. Achte darauf, dass die Leistung zu deinem realen Bedarf passt, nicht zu einem Gefühl. 4) Pflege und Lebensphasen mitdenken: Familie, Immobilienkredit, Selbstständigkeit, Kinder. Wir planen so, dass dein Schutz bei Jobwechseln und neuen Lebenslagen mitwächst und verständlich bleibt.
Kosten und Preisfaktoren der Einkommenssicherung verstehen
Der Preis hängt nicht nur vom Produkt ab, sondern von deinem Risikoprofil und den Leistungsdetails. Einflussfaktoren sind unter anderem: Alter beim Start (früh ist oft günstiger), Beruf und konkrete Tätigkeiten, Gesundheitszustand, gewünschte Rentenhöhe, Laufzeit und Zusatzoptionen. Eine BU mit hoher Rente und langer Laufzeit kostet mehr als eine Grundfähigkeitslösung mit engerer Definition. Krankentagegeld richtet sich stark nach Einkommen und dem Zeitpunkt, ab dem gezahlt wird. Bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) kann Entgeltumwandlung Beiträge steuerlich und sozialabgabenrechtlich begünstigen, sie ersetzt aber keinen kurzfristigen Einkommensschutz. Wichtig ist die Balance: Absichern, was existenziell ist, und Kosten so strukturieren, dass der Vertrag langfristig tragbar bleibt. Genau dafür vergleichen wir Bedingungen statt nur Beiträge.
Clever ist oft die Aufteilung: BU deckt den Kern, wenn der Beruf dauerhaft nicht mehr geht. Grundfähigkeitsversicherung kann körperliche Ausfälle absichern, die in vielen Berufen sofort existenziell sind. Eine Unfallversicherung ergänzt, wenn ein Unfall zu Invalidität führt, ersetzt aber keine BU, weil Krankheit häufiger Auslöser ist. Kombiniert mit Krankentagegeld entsteht ein System: früh zahlen, lange zahlen, klar definiert.
Einkommenssicherung in den wichtigsten Lebensphasen richtig setzen
In Ausbildung und Studium geht es um günstige Einstiege und saubere Gesundheitsangaben. Im Berufseinstieg zählt eine solide BU-Rente, bevor Verpflichtungen wachsen. Mit Familie und Immobilie wird Einkommensschutz zur Basis, weil Ausfälle sofort mehrere Menschen treffen. Bei Selbstständigkeit ist die Planung besonders strikt: Welche Zahlung brauchst du ab Woche 7, was passiert bei längerer Arbeitsunfähigkeit, und wie sicherst du private und betriebliche Kosten? In späteren Jahren rückt die Balance aus Einkommensschutz und Altersvorsorge in den Fokus, etwa über bAV und flexible Rentenbausteine. Ziel bleibt gleich: Der Lebensstandard soll auch dann tragfähig sein, wenn du nicht arbeiten kannst.
Wann wird es besonders wichtig?
Eigenvorsorge vs. Versicherung
Eigenvorsorge heißt: Rücklagen aufbauen, Ausgaben flexibel halten, Liquidität planen. Das ist sinnvoll, aber begrenzt. Ein längerer Ausfall kann Ersparnisse in Monaten aufbrauchen, gerade bei laufenden Verpflichtungen und Familie. Rücklagen sind eine gute erste Schicht, ersetzen aber selten eine stabile Monatsrente.
Versicherung bedeutet: Risiko wird kalkulierbar. Du tauschst eine kleine, planbare Zahlung gegen die Absicherung einer großen, unplanbaren Lücke. Entscheidend sind Bedingungen, Definitionen und der Zeitpunkt, ab dem gezahlt wird. Einkommensschutzversicherung ist dann stark, wenn sie verständlich, realistisch dimensioniert und langfristig bezahlbar ist.
Die beste Lösung ist oft kombiniert: Rücklagen für kurze Phasen, Versicherung für die großen Risiken. Wir prüfen, welche Bausteine zu deinem Beruf, deinem Budget und deiner Lebenssituation passen, und bauen daraus ein schlankes System statt eines Produktmixes ohne Plan.
Wenn du willst, starten wir mit einer einfachen Lückenanalyse: Was zahlt dein Arbeitgeber, was leistet die gesetzliche Absicherung, und welche Summe fehlt dir pro Monat. Danach definieren wir Zielrente, Startpunkt der Leistung und passende Bausteine (BU, Krankentagegeld, Grundfähigkeiten, Unfall). Du bekommst eine klare Empfehlung mit Prioritäten, verständlich erklärt. Als unabhängige Beratung von Strauss Finance vergleichen wir Bedingungen und setzen so um, dass dein Einkommensschutz im Alltag leise ist, und im Ernstfall zuverlässig.
Leistungen
FAQ
Was ist eine Einkommensschutzversicherung?
Was bedeutet Einkommensabsicherung im Alltag?
Ist Einkommensschutz das Gleiche wie Berufsunfähigkeitsversicherung?
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit?
Wie lange zahlt der Arbeitgeber bei Krankheit das Gehalt weiter?
Was ist Lohnfortzahlung im Krankheitsfall?
Was passiert nach 6 Wochen Krankheit?
Wer zahlt bei Krankheit, wenn keine Lohnfortzahlung mehr läuft?
Für wen ist eine Verdienstausfallversicherung sinnvoll?
Wie funktioniert eine Verdienstausfallversicherung für Selbstständige?
Wie berechnet man Verdienstausfall bei Selbstständigen?
Was ist eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung?
Wann braucht man eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?
Was bedeutet „arbeitsunfähig dauerhaft“?
Gibt es Einkommensschutz auch bei psychischen Erkrankungen wie Depression?
Was ist eine Existenzschutzversicherung?
Was ist eine Lohn-/Lohnausfallversicherung?
Was ist Entgeltfortzahlung und wer hat Anspruch darauf?
Wann muss der Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung leisten?
Was ist eine Lebensversicherung und hat sie etwas mit Einkommensschutz zu tun?
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